1. August – 12. September 2026
URUGUAY – ARGENTINIEN – BRASILIEN – PARAGUAY – BOLIVIEN – PERU – CHILE
7 Länder in 6 Wochen und ca. 8.600 km
Start am Samstag, 1. August 2026 in Montevideo, Uruguay, und Ziel am Samstag, 12. September 2026 in Iquique, Chile.
Das Motorrad-Abenteuer Südamerika in 6 Wochen mit deinem eigenen Motorrad ist ein einzigartiges Erlebnis, das du so schnell nicht vergessen wirst. PERUMOTO, als erfahrener Veranstalter seit 1999, ist der ideale Partner, um dieses unvergessliche Abenteuer auf zwei Rädern zu realisieren.
Stell dir vor, du fährst mit deinem eigenen Motorrad von der Atlantikküste quer durch den Kontinent bis an die Pazifikküste – ein unvergleichliches Motorraderlebnis!
Deine Vorbereitung beginnt bereits in Europa: Eine spezialisierte Spedition kümmert sich professionell um den Transport deines Motorrads. Dein Motorrad sollte bis in der ersten Juniwoche bei der Speditionsfirma in Bremerhaven eintreffen; die Verschiffung erfolgt Mitte Juni, damit es Mitte Juli in Montevideo, Uruguay, ankommt.
In Montevideo steht dir dann ein deutschsprachiger Tourguide zur Seite, der dich während des gesamten Motorradabenteuers begleitet. Gemeinsam mit einem Fahrer, Mechaniker und einem Begleitfahrzeug mit Motorradanhänger sorgt PERUMOTO für erstklassige Unterstützung während der sechs Wochen dauernden Reise durch Südamerika. So kannst du dich voll und ganz auf das Erlebnis konzentrieren – vom Start bis zum Ziel bist du bestens betreut.
Dieses Abenteuer verbindet deine Leidenschaft fürs Motorradfahren mit der faszinierenden Kultur Südamerikas – eine Erfahrung, die du nie vergessen wirst! Wir übernachten in komfortablen Hotels und legen Wert auf Erholung nach einem abenteuerlichen Fahrtag.
Der Flug von Europa nach Uruguay in die Hauptstadt Montevideo dauert etwa 14 bis 16 Stunden, inklusive Zwischenstopps. Bei deiner Ankunft spürst du sofort die lebendige Atmosphäre Südamerikas und bist bereit für das große Abenteuer.
Am Montag, den 3. August, holen wir die Motorräder aus dem Hafen von Montevideo, damit dein unvergessliches Erlebnis starten kann. Montevideo begeistert mit seinem Charme: malerische Uferpromenaden, historische Gebäude und eine lebendige Kulturszene laden zum Erkunden ein. Von hier aus führt dich deine Route nach Buenos Aires, der pulsierenden Hauptstadt Argentiniens – bekannt als die Stadt des Tangos und der beeindruckenden Architektur!
Die Überfahrt mit der Fähre von Uruguay nach Buenos Aires Argentinien dauert etwa 2 bis 3 Stunden. Während du auf See bist, kannst du den Blick auf das weite Wasser genießen und dich auf die kommenden Erlebnisse freuen.
In Buenos Aires tauchst du ein in das lebendige Treiben: Tango-Tänze in den Straßen, köstliche argentinische Steaks und Sehenswürdigkeiten wie die Casa Rosada oder der Obelisk warten auf dich.
Am darauffolgenden Tag fahren wir weiter nach Rosario. Rosario ist eine pulsierende Stadt mit rund 1 Million Einwohnern. Che Guevara (Ernesto Guevara) – einer der bekanntesten Revolutionäre der Weltgeschichte – wurde in Rosario geboren. Wir können uns auf eine argentinische Großstadt am Ufer des Paraná-Flusses freuen. Hier trifft europäisches Flair auf lateinamerikanische Lebensfreude – perfekt für unvergessliche Nachmittage und einen schönen Abend in einem typischen argentinischen Restaurant wie dem Parrilla El Rancho – mit seinen traditionellen Grillgerichten.
Die ersten Tage in Südamerika haben deine Seele beflügelt und deine Begeisterung für diesen Kontinent nur noch verstärkt. Du darfst dich auf weitere spannende Erlebnisse freuen: atemberaubende Landschaften, unvergessliche Momente auf deinem Motorrad-Abenteuer! Gemeinsam erkundest du mit deiner Gruppe die atemberaubende Südküste Brasiliens.
Während du den Blick aufs Meer genießt, fährst du vorbei an lebhaften Städten wie Florianópolis – hier kannst du die wunderschönen Badestrände sowie das entspannte Küstenflair erleben. Weiter geht’s nach Blumenau, einer Stadt mit faszinierendem kulturellem Hintergrund, geprägt von deutschen Einwanderern. Hier kannst du die einzigartige Architektur bewundern und traditionelle Bräuche entdecken.
Ein absolutes Highlight deiner Reise sind die beeindruckenden Wasserfälle von Foz do Iguaçu – ein Naturwunder voller Kraft und Schönheit, das dir unvergesslich bleiben wird. Brasilien zeigt sich hier von seiner frohen Seite: voller Lebensfreude, Samba-Rhythmen und einer herzlichen Atmosphäre. Dieses Abenteuer vereint deine Leidenschaft fürs Motorradfahren mit der faszinierenden Vielfalt Südamerikas.
In Asunción, der pulsierenden Hauptstadt Paraguays, erlebst du eine Stadt voller Kontraste: moderne Hochhäuser neben kolonialer Architektur, lebendige Märkte und freundliche Menschen, die dir ihre Kultur näherbringen. Paraguay, geprägt von Einwanderern aus Deutschland und anderen europäischen Ländern, wurde im Jahr 1811 unabhängig und hat seitdem eine reiche Geschichte des Wandels durchlebt. Hier spürst du den Geist eines Landes, das sich stetig weiterentwickelt.
Deine Fahrt von Paraguay in die Provinz Salta in Argentinien ist ein echtes Abenteuer: Du durchfährst abwechslungsreiche Strecken – mal führst du dich durch grüne Ebenen, mal durch charmante Dörfer mit traditionellen Lehmhäusern. Dabei entdeckst du unberührte Natur, begegnest herzlichen Einheimischen und tauchst ein in eine Welt voller authentischer Eindrücke. Die Straßen sind mal gut ausgebaut, mal abenteuerlich holprig – genau das macht den Reiz dieser Route aus. Du erlebst eine unvergessliche Motorradtour durch die faszinierende Landschaft Nordwestargentiniens, die dich von der malerischen Region Salta bis in die argentinische Grenzstadt La Quiaca führt. Mit ihren rund 14.000 Einwohnern markiert La Quiaca den Abschied Argentiniens: Danach folgt der Eintritt nach Bolivien mit der Prägung der Andenkulturen, wie sie heute noch mit eigener Sprache und Identität gelebt werden.
Der Morgen hängt wie ein dünner Schleier über dem Salar de Uyuni, dem weiten Meer aus Kristallen, das sich unter dem Himmel ausbreitet, als wäre die Erde selbst zu einer schimmernden Oberfläche erstarrt. Hier existiert nur das Hier und Jetzt. Man sagt, der Salar de Uyuni könne zwei Welten zugleich zeigen: die eine, hart und klar, die andere, weich und unergründlich, die in der Luft zu schweben scheint. Dass Größe nicht immer laut sein muss, dass das Verlangen nach Frieden oft in einfachen, wiederholten Worten lebt. Und vielleicht ist der Salar de Uyuni nichts anderes als ein endloses Gedicht, das von allen geschrieben wird, die hier auftauchen, kurz verweilen und wieder gehen, während der Boden weiter glitzert und die Luft weiter atmet, unbeirrt und geduldig.
Weiter geht deine Fahrt Richtung Puno zum Titicacasee, dem höchstgelegenen schiffbaren See der Welt, der etwa 3.812 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Der Sage nach ist hier der Ursprung der Inka-Dynastie – die Legende erzählt von einem mythischen Ort, an dem alles begann. Es war einmal vor langer Zeit, in einer Welt voller Geheimnisse und Legenden, ein heiliger Ort am Ufer des Titicacasees. Dort, im Glanz der Sonne, wurde Manco Cápac geboren – der erste Inka. Die Legende erzählt, dass er ein Sohn des Sonnengottes Inti war, gesandt vom Himmel, um die Menschen zu lehren und ein großes Reich zu gründen. Eines Tages stiegen Manco Cápac und seine Schwester Mama Ocllo aus den tiefen Wassern des heiligen Sees empor. Sie waren von der Sonne selbst gesandt worden, um das Land zu zivilisieren und die Menschheit zu führen. Mit ihrer Weisheit und Kraft begaben sie sich auf eine Reise ins Land, um dort das Inka-Reich zu errichten. Die Volksgruppe der Aymaras um den See, eine Ethnie mit eigener Sprache und Kultur, ist bekannt durch ihre Volkstänze und Feste.
Vom Titicacasee führt dein Motorradabenteuer nach Cusco, der Hauptstadt der Inkas. Hier wurde einst das mächtige Imperium gegründet, und die Geschichte spürt man überall in den engen Gassen und auf den Plätzen. Cusco ist Ausgangspunkt zu Machu Picchu – einer faszinierenden Ruinenstadt mit einer beachtlichen Geschichte als verlorene Stadt der Inka. Machu Picchu, die Stadt der Inka, liegt wie ein Mysterium zwischen Grasfeldern und steilen Terrassen hoch oben am Berg. Hier wird Geschichte greifbar. Von der Aussichtsplattform der Hauptpyramide reicht der Blick über eine goldene Morgenstimmung, Nebel, der sich langsam lichtet, und grüne Täler, die sich unter dir ausbreiten. Intakte Mauerwerk erzählen von ausgeklügelter Ingenieurskunst. Zwischen Wolken, Orchideenwiesen und Nebelschwaden führen Pfade durch Terrassenfelder, Wasserkanäle und enge Steininnenhöfe. Unser Tourguide berichtet in kurzen Anekdoten von Alltag, Mut und der verborgenen Symbolik der Plätze – eine Reise durch Inka-Mythos und Alltag. Ein Ort voller Staunen, der Geschichte, Architektur und Natur zu einer eigenen, fast sakralen Atmosphäre verschmelzen lässt.
Von Cusco aus durchquerst du die Anden in ihrer schönsten Form; viele kurvenreiche Fahrten lassen deine Motorradseele baumeln. Die Gerüche dieser einzigartigen Landschaften kannst nur du wahrnehmen – deine Motorräder fühlen sich auch auf diesen Höhen zu Hause, auch wenn ihnen das Schnaufen manchmal schwerer fällt. Über Abancay führt uns die Strecke durch den Nationalpark Pampa Galeras mit seinen großen Wildbeständen von Vikunjas; hier ist auch das Jagdgebiet der Anden-Pumas.
Nach einer kurvenreichen Fahrt durch unterschiedliche Höhenlagen erreichen wir gegen Abend Nasca. Die Stadt ist bekannt durch ihre Linien und Scharrbilder in einer der trockensten Wüsten dieser Welt. Diese mystischen Zeichnungen, lange Zeit geschützt und gepflegt von der deutschen Wissenschaftlerin Maria Reiche, sollten wir uns unbedingt mit einem Kleinfahrzeug bei einem Überflug anschauen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück starten wir in den Tag. Die Panamericana öffnet uns ihren schwarzen Asphalt wie eine Verheißung: Abenteuer, Freiheit und endlose Kilometer Richtung Süden. Unser heutiges Ziel ist Camaná. Die Küstenstraße führt uns durch schroffe, imposante Felsformationen sowie über weite Ebenen – durch eine der trockensten Wüsten der Welt. Der Blick nach rechts auf den Pazifik rundet das Bild wie eine Filmkulisse.
In Yauca lohnt sich ein Stopp, um die Oliven dieses Tals zu kosten und den Duft des Meeres zu genießen. Camaná ist eine kleine Stadt mit rund 14.000 Einwohnern. Sie lebt vor allem vom Reisanbau und vom Fischfang, was dem Ort eine ruhige, ursprüngliche Atmosphäre verleiht. Weiter südlich erreichen wir unser Tagesziel in Peru: Tacna, die Grenzstadt zu Chile.
Nach dem Überschreiten der Grenze spüren wir sofort die kulturellen Unterschiede zwischen den beiden Ländern. Iquique, die Hafenstadt, dient als Zwischenstopp, um unsere Motorräder zurück nach Europa zu verschiffen und das Abenteuer Revue passieren zu lassen – ein Erlebnis voller Eindrücke und Erinnerungen, die uns noch lange begleiten werden.
Der Inlandflug von Iquique nach Santiago de Chile – der Hauptstadt mit rund 7 Millionen Einwohnern – eröffnet uns am Freitag die Möglichkeit, nochmals eine Tour mit Bus oder Seilbahn zu unternehmen. Am Samstag folgt der Rückflug nach Hause – mit einem Koffer voller Erinnerungen an eine einzigartige Motorradreise.