Perumoto
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Er ist Mittelpunkt einer Region, in der sich Tausende von Anwohnern dadurch ern├Ąhren, dass sie im etwa 8┬░ C kalten Wasser fischen, an den steinigen Ufern Kartoffeln anbauen oder in einer H├Âhe Lama und Alpakaherden z├╝chten, in der der Europ├Ąer nach Luft ringt. Hier ist die reiche indianische Vergangenheit noch lebendig. Wenn Peruaner vom t├╝rkisblauen Titicacasee sprechen, erw├Ąhnen sie ganz stolz, er sei so gross, dass er sogar Wellen schlage. Dieses einst heiligste Gew├Ąsser im Inkareich und heute die nat├╝rliche Grenze zwischen Peru und Bolivien hat eine Fl├Ąche von ├╝ber 8000 km2 und ├╝ber 30 Inseln. Auf einer H├Âhe von 3810 Metern ├╝ber dem Meer treten nur zwei recht einfache Klimavarianten auf: k├╝hl-feucht oder k├╝hl-trocken. Abends wird es empfindlich kalt. Am Tag hingegen brennt die Sonne sehr stark. 

Nach der Legende der Indios liess der Sonnengott seinen Kinder, Manco Capac und seine Schwestergemahlin Mama Ocllo, aus dem k├╝hlen Wasser des Sees aufsteigen, worauf sie Cusco und die Inkadynastie gr├╝ndeten.  

Die bekanntesten Eilande auf dem Titicacasee sind die Uro-Inseln, schwimmende Schilfrohrinseln, die nach den einst hier lebenden Indianern benannt sind. Der Legende nach hatten die Uro-Indianer schwarzes Blut, mit dem sie die kalten N├Ąchte auf dem Wasser besser ├╝berstanden. Die Inselbewohner ern├Ąhren sich von Fisch, V├Âgeln und Seepflanzen. Wichtigster Bestandteil ihres Lebensstils ist das Schilfrohr, das sie f├╝r ihre H├Ąuser und Boote verwenden und das sogar die Grundlage ihrer Inseln bildet.

Puno liegt auf der 3800 m hohen Callao-Hochebene. ├ťberall kann man Kirchen der Kolonialzeit und pr├Ąkolumbianische ├ťberreste besichtigen. Puno ist das Zentrum peruanischer Folklore. Wollstoffe aus Alpaca werden angeboten, au├čerdem Torito de Pucara (Tongef├Ą├če) und Silberwaren.
Der Besuch von dem Titicacasee ist bestimmt auch ein H├Âhepunkt unserer Tour.

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