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Cusco

Die mystische Hauptstadt des Inkareiches, bewahrt mit Stolz die aus grossen bearbeiteten Steinen erbauten Wände und Mauern, die Zeugnis der Grösse der "Sonnenkinder" sind. Die Hauptstadt im Inkareich oder auch der Nabel der Welt genannt! Der legendäre Mano Capac gründete um 1200 n. Chr. Cusco als Zentrum des Herrschergeschlechts der Inka. In der Inkazeit hatte die Stadt eine Bevölkerung von ca. 200’000 Menschen. Die wichtigste Zeitepoche der Inkahauptstadt war von 1438 bis 1527. Im Jahre 1533 sind die spanischen Eroberer unter Franzisco Pizarro in Cusco einmarschiert. Pizarro schrieb damals seinem König: „ Die Stadt ist das größte und schönste, was ich in diesem Land oder überhaupt in Westindien gesehen habe. Sie weist so prächtige Gebäude auf, dass sie selbst in Spanien beachtenswert wären“.Angetrieben von einer Legende nach einem goldenen Inkaschatz wurde Cusco eingenommen und unterjocht. Auf den Fundamenten der Inkas bauten die Spanier Häuser, Kirchen und Konvente.

Auf einem Plateau oberhalb von Cusco liegen die eindrucksvollen Ruinen der Festung Sacsayhuaman. Bis zu 350 Tonnen schwere, präzise behauene Steinquader wurden von den Inkas zu den drei 600 m langen und bis zu 12 m hohen Mauern zusammengefügt.

Von Cusco aus unternehmen wir unseren Ausflug zum Machu Picchu mit dem Zug. Den Besuch ins heilige Tal, Pisac, Chincheros, Ollantaytambo oder Maras in traumhafter Umgebung auf dem RĂĽcken unserer Enduros!

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Pisac

Pisac, berühmt durch seinen Markt und seine bedeutenden archäologischen Stätten, liegt nur 33 Kilometer von Cusco entfernt. Jeden Sonntag findet in Pisac ein Markt statt, der Tausende von Besuchern und mit farbenfrohen traditionellen Trachten gekleidete Einwohner der umliegenden abgelegenen Gemeinden anzieht. Am Markttag kann man dem Festumzug der Dorfvorsteher, "Varayocs", und Bürgermeister beiwohnen, wenn diese zur Kirche gehen um die traditionelle Messe in Ketschuasprache zu besuchen.

 

Chincheros

Dieses kleine Indiodorf liegt an der Strecke Cusco-Urubamba, 28 Kilometer von Cusco entfernt. Hier befinden sich die Ruinen des ehemaligen königlichen Landgutes des Inkas Tupac Inka Yupanqui, und eine herrliche Kirche aus der Kolonialzeit, die auf Inka Fundamenten gebaut wurde. Die Hauptattraktion von Chincheros ist jedoch der Markt am Sonntag, wo ursprünglich ein reger Tauschhandel zwischen den Bewohnern der Talebene und des Hochlandes stattfand. Heute ist dieser immer noch authentische Markt ein farbenfrohes und bewegtes Schauspiel. Das reichhaltige Angebot von Kunsthandwerk und Textilien, die im Stil der Zeit vor der Kolonisierung gearbeitet sind, zieht auch immer wieder Touristen nach Chincheros.

 

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Ollantaytambo

Eine typische Inkasiedlung, 21 Kilometer von Urubamba entfernt auf einer Höhe von 2800 Meter gelegen. Der Name wurde dem Ort zu Ehren des Heerführers Ollantay gegeben, der wegen eines Liebesverhältnisses mit der Inkaprinzessin berühmt wurde. Der alte Stadt-Grundriss der Inka ist heute noch gut erkennbar. Nördlich oberhalb des Dorfes liegt Hanan Huacaypata, eine der am besten erhaltenen Inka-Festungen. Die bedeutendsten Gebäude in dieser weitläufigen archäologischen Stätte sind der Sonnentempel, die Königshalle oder Mañaracay und die Bäder der Prinzessin wo aus einer schön verzierten Steinplatte ständig Wasser sprudelt.

 

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Maras

Maras ist ein verträumtes malerisches Dörfchen, etwa 40 Kilometer von Cusco entfernt. Man erreicht Maras auf der Strecke Cusco-Urubamba, die man schliesslich verlässt und etwa 15 km einer Naturstrasse folgt. Maras (auf 3365 Metern gelegen und mit 1900 Einwohnern)war vor der Inkazeit ein bekannter Umschlagplatz für Salz und diente den Wohlhabenden von Cusco als Erholungsort. Maras bietet sich als Symbiose aus Natur, Architektur und Menschen dar. Ausser der Kirche und den vielen Bauten aus der Kolonialzeit sind die Nahe gelegenen Salzminen von Maras die Hauptattraktion, die Besucher und vor allem Fotografen aus aller Welt anlocken. Das Salz wird heute immer noch unter Anwendung einer bewährten Verdunstungsmethode gewonnen. Das salzreiche Wasser wird von der Quelle in Tausende kleine Verdunstungsbecken geleitet, wo das Wasser durch die hohe Sonneinstrahlung verdunstet. Das so gewonnene Salz wird abgepackt und von den Dorfbewohnern in ganz Peru verkauft. In den Sommermonaten von April bis November ist der Anblick der in der Sonne strahlenden Salzbecken unvergleichlich.

 

Weitere Bilder Cusco finden Sie in der Fotogalerie.

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