Perumoto
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Machu Picchu stammt aus der Quechuasprache und bedeutet "alte Bergspitze". Der Machu Picchu befindet sich 118 Kilometer nordwestlich von Cusco auf einer Höhe von 2400 m ĂŒ.M. 

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Am frĂŒhen Morgen des 24. Juli 1911, erreicht Hiram Bingham, ein junger amerikanischer Wissenschaftler, den felsigen Gipfel des Machu Picchu, ĂŒber einer Schwindelerregenden Schlucht, in deren Tiefe das schmale, quecksilberfarbenen Band des Rio Urubamba glĂ€nzt, steht Bingham unvermittelt vor dem "vollkommensten unter den architektonischen Meisterwerken,die den Inkas zugeschrieben werden. Unsichtbar von der Sohle des Tales aus, in dessen engen Schlund kaum je ein Sonnenstrahl dringt, bedeckt vom Schatten des Huayna Picchu, der "Jungen Bergspitze", die wie ein Pfeil aus einem wilden Canyon herauswĂ€chst, und getarnt durch die flĂŒchtigen Nebelschleier, die um die Gipfel ziehen, scheint die mĂ€rchenhaft-teste der "verlorenen StĂ€dte" im Angesicht der Berggipfel im blĂ€ulichen Lichte des Andenpanoramas wie von Zauberhand zu neuem Leben zu erwachen. Eine ganze Stadt, deren genaues Alter und deren Namen niemand kennt, bereitet ein gewaltiges Puzzlespiel von Polyederblöcken aus weissem Lavagestein vor uns aus, Blöcke, die sich wie perlfarbene Edelsteine ins smaragdgrĂŒne Diadem der "Alten Bergspitze" einfĂŒgen! Nach Osten ausgerichtet, bedecken insgesamt 260 Bauwerke in stufenförmiger Anordnung eine FlĂ€che von 700 Metern LĂ€nge und 500 Metern Breite: erhabene PalĂ€ste und Tempel, GebĂ€ude mit viereckigen Innenhöfen, ein Forum und ausgedehnte KultplĂ€tze, die leicht ansteigen und die hohe Felskuppe mit dem religiösen Bezirk vom tiefer liegenden Stadtviertel trennen; ferner AltĂ€re zu Kultzwecken, Opfertische und Nischen fĂŒr Weihgaben. Die WĂ€nde dieser Bauten sind aus so fein behauenen Steinen so vorzĂŒglich gebaut, dass der Professor aus Yale versichert, ihresgleichen nie gesehen zu haben.

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Weitere Bilder zu Machu Picchu finden Sie in der Fotogalerie.

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